Am 14. Januar gab Enjie Co., Ltd. Updates zu seinen Festkörperbatteriematerialien bekannt. Seine Tochtergesellschaft Hunan Enjie Advanced New Material Technology Co., Ltd. konzentriert sich auf die Entwicklung von hochreinem Lithiumsulfid, Sulfid-Festkörperelektrolyten und verwandten Membranen. Das Unternehmen hat eine Pilotlinie für hochreines Lithiumsulfid fertiggestellt und den Betrieb einer 10-Tonnen-Produktionslinie für Festkörperelektrolyte aufgenommen, die nun für den Versand bereit ist. Die zukünftige Expansion wird von der Marktnachfrage abhängen.
Enjie stellte fest, dass der Preis für Lithiumsulfid Raum für Rückgänge hat, da Technologie, Prozesse und die Lieferkette reifen und die Produktion skaliert wird. Wenn beispielsweise Hersteller, die die Wasserstoffsulfid- oder Schwefelquellenrouten nutzen, ihre Skalierungsprobleme lösen, werden die Kosten sinken. Enjies eigene Methode der Kohlenstoff-Thermoreduktion skaliert ebenfalls gut, und größere Produktionsmengen werden die Kosten weiter senken.
Der heimische Ausrüstungsmarkt ist ausgereift. Bestehende Anlagen können Sulfid-Festkörperelektrolyte mit nur kundenspezifischen Anpassungen für Sulfideigenschaften herstellen. Es gibt keine größeren Engpässe bei der Ausrüstung. Was die Kapazität betrifft, so betreibt das Unternehmen derzeit eine Produktionslinie für Elektrolyte mit einer Jahreskapazität von 10 Tonnen. Jede Erweiterung wird entsprechend der nachgelagerten Nachfrage geplant.
Die Produktion von Lithiumsulfid folgt drei Hauptrouten:
- Festphasenverfahren (kohlenstoffthermische Reduktion): Sicher und für die Massenproduktion geeignet. Es kann modifizierte Lithium-Eisenphosphat-Produktionsanlagen nutzen und ist mit der Kathodenmaterialproduktion kompatibel. Ein Nachteil ist die unvollständige Reduktion von Kohlenstoff und Lithiumsulfat.
- Gasphasenverfahren: Zeichnet sich durch niedrige Reaktionstemperatur und einen einfachen Prozess aus. Allerdings ist Schwefelwasserstoff brennbar, giftig und explosiv. Die Ausrüstung erfordert ein kundenspezifisches Design, ähnlich wie bei Silizium-Kohlenstoff-Anodenlinien, was die Skalierung erschwert.
- Flüssigphasenverfahren: Kann umgerüstete Festphasen- oder Elektrolytanlagen nutzen. Nachteile sind Lösungsmittelverdunstung, strenge Umweltgenehmigungen für toxische Lösungsmittel wie NMP und ein hoher Restlösungsmittelgehalt.
Die Auslastung der Nassverfahren-Separator-Kapazität bleibt aufgrund starker Nachfrage, insbesondere aus dem Energiespeichermarkt, hoch. Enjie verpflichtet sich, weltweit hochwertige Separatoren und Dienstleistungen zu liefern. Das Unternehmen erwartet, dass die Nachfrage nach Nassverfahren-Separatoren bis 2026 weiter steigen wird, parallel zum wachsenden Bedarf an Energiespeichern und Leistungsbatterien.