BYD Blade Battery für E-Bikes: Eine jahrzehntelange Lithium-Lösung, die auf Markthürden stößt

Erstellt 02.09
In den letzten Jahren sind Blei-Säure-Batterien aufgrund ihrer kurzen Lebensdauer und des häufigen Austauschbedarfs stark in die Kritik geraten, was viele Nutzer von Elektrofahrzeugen dazu zwingt, alle ein bis zwei Jahre Hunderte von Yuan für neue Batterien auszugeben. Vor diesem Hintergrund hat BYD seine "Blade Battery"-Technologie auf den Sektor der zweirädrigen Elektrofahrzeuge angewendet und ein Lithiumbatterieprodukt speziell für Elektrofahrräder auf den Markt gebracht. Diese Batterie beginnt nicht nur zu einem niedrigen Preis von 169 Yuan, sondern bietet auch eine angegebene Lebensdauer von bis zu 10 Jahren sowie einen 5-jährigen Garantieservice. Trotz ihrer bemerkenswerten Leistungsvorteile ist die Batterie jedoch auf dem Markt selten anzutreffen, was zu ausgiebigen Diskussionen führt.
Die Kernkompetenz von BYDs Lithiumbatterie liegt in ihrer Sicherheit. Um die öffentlichen Bedenken hinsichtlich der Entflammbarkeit und Explosivität von Lithiumbatterien auszuräumen, übernimmt das Produkt direkt Automobil-Sicherheitsstandards und hat 424 extreme Belastungstests bestanden, darunter Nagelpenetration, Quetschung und Eintauchen. Das Unternehmen verspricht sogar, dass die Batterie bei einem Eintauchen in Wasser bis zu einem Meter Tiefe normal funktionieren kann – eine Leistung, die die von gewöhnlichen Lithiumbatterien kleiner Hersteller bei weitem übertrifft und den Verbrauchern stärkere Sicherheitsgarantien bietet.
Trotz seiner beeindruckenden technischen Spezifikationen steht die breite Akzeptanz von BYDs Lithiumbatterie vor mehreren Hindernissen. Das Hauptproblem sind die hohen anfänglichen Austauschkosten. Mit einem Startpreis von 1.169 Yuan ist der Preis für den Durchschnittsverbraucher nicht benutzerfreundlich. Viele Fahrzeughalter sind nach Rücksprache mit Werkstätten der Meinung, dass die Kosten für den Austausch der Batterie mit dem Kauf eines neuen Elektrofahrzeugs vergleichbar sind, was sie dazu veranlasst, lieber ein neues Fahrzeug zu kaufen, anstatt die Batterie aufzurüsten.
Kompatibilitätsprobleme stellen eine weitere erhebliche Hürde dar. Die meisten derzeit auf dem Markt befindlichen Elektrofahrzeuge sind standardmäßig mit Blei-Säure-Batterien ausgestattet. Deren Austausch durch Lithiumbatterien erfordert nicht nur die Batterie selbst, sondern auch gleichzeitige Upgrades von Controllern, Armaturenbrettern und anderen unterstützenden Komponenten. Dieser Prozess ist nicht nur kostspielig, sondern kann auch zu Strafen durch die Verkehrspolizei wegen illegaler Umbauten führen, was die Mehrheit der Nutzer abschreckt.
Das Fehlen eines Ökosystems für Markenkooperationen behindert auch die Förderung von BYDs Lithiumbatterien. Mainstream-Elektrofahrzeugmarken wie Yadea und Aima haben stabile Lieferkettensysteme aufgebaut. Wenn Benutzer ihre Batterien ersetzen müssen, empfehlen autorisierte Geschäfte in der Regel Produkte von Partnerherstellern. Da BYD noch keine breiten Kooperationen mit diesen Marken erzielt hat, hat es seine Lithiumbatterieprodukte schwer, in die Originalausrüstungs-Konfigurationslisten aufgenommen zu werden, wodurch Verbraucher während des Kaufprozesses kaum oder gar keine Kenntnis von dieser Option erhalten.
BYDs Einstieg in den Markt für Batterien für zweirädrige Elektrofahrzeuge hat technologische Innovationen mit sich gebracht. Der Übergang von einem „technologischen Highlight“ zu einer „Mainstream-Wahl“ erfordert jedoch noch die Überwindung mehrerer Hürden in Bezug auf Preisgestaltung, Kompatibilität und Vertriebspartnerschaften. Dieser Prozess erfordert nicht nur strategische Anpassungen des Unternehmens, sondern auch die schrittweise Vertiefung des Bewusstseins der Verbraucher für neue Technologien.

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