Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 durchläuft die globale Lithiumbatterieindustrie einen tiefgreifenden strukturellen Wandel. Der Übergang von einem "Preiskrieg" zu einem "engen Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage" ist das dominierende Thema dieses Quartals.
1. Marktpanorama: Energiespeicher führen die Rangliste an
Laut aktuellen Forschungsberichten von Goldman Sachs und führenden heimischen Wertpapierfirmen ist 2026 das erste Jahr, in dem Energiespeicher die EV-Batterien offiziell übertroffen haben und zum wichtigsten Wachstumsmotor für die Lithiumindustrie geworden sind.
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: Anstieg der Nachfrage nach Notstromversorgung für Rechenzentren (AIDC), großflächige Speicher in den USA/Europa und Energiewende im Nahen Osten. Die Produktionspläne für Juni bleiben hoch, mit einem monatlichen Wachstum von 1 %-6 % und einem jährlichen Anstieg von 68 %.
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: Nach einer früheren Korrektur steigen die Preise für Lithiumcarbonat wieder an und erreichten Mitte Juni 175.300 RMB/Tonne. Institutionen prognostizieren, dass die Preise im 4. Quartal 250.000 RMB/Tonne erreichen könnten.
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2. Dynamik der Lieferkette: Ressourcenknappheit verschärft sich
Das "knappe Gleichgewicht" bei den vorgelagerten Ressourcen verschärft sich.
: Afrika, eine wichtige Quelle für neue Lithiumlieferungen, sieht sich mit politischen Unsicherheiten konfrontiert. Simbabwes Exportquotensystem und logistische Engpässe (z. B. Überlastung des Hafens von Beira) verzögern die Ankünfte
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- Vertikale Integration & Lock-ups
: Um Lieferketten zu sichern, sind Giganten schnell unterwegs. Anfang Juni unterzeichnete CATL langfristige Verträge über insgesamt 770.000 Tonnen Elektrolyt mit Yongtai Technology und Capchem und sicherte sich damit Produktionskapazitäten für die nächsten drei Jahre
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3. Technologische Grenzen: Durchbrüche bei Festkörper- und Trockenbatterien
Während Flüssiglithiumbatterien dominieren, beschleunigt sich die Technologie der nächsten Generation:
- Festkörperbatterie-Meilenstein
: Das europäische Startup SOLiTHOR hat eine Festkörperbatterie mit 465 Wh/kg angekündigt. Eine 10-Ah-Pilotzelle ist bereits in Betrieb und zielt zunächst auf den Luft- und Raumfahrtsektor sowie auf spezialisierte Bereiche ab
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: Mit Durchbrüchen bei "vollständig trockenen" Verfahren (erreicht 295 Wh/kg) werden die Produktionsengpässe für 4680-Zellen behoben. Diese Technologie senkt den Energieverbrauch um über 40 % und ebnet den Weg für die Herstellung von Festkörperbatterien
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4. Ausblick
Kurzfristig wird erwartet, dass die Lithiumindustrie steigende Mengen und Preise verzeichnen wird, insbesondere gegen Q4. Achten Sie auf vertikal integrierte Marktführer und Materiallieferanten, die Patente für Festkörperbatterien entwickeln.